Skigymnastik
Skifahren im Winter macht Spaß, ist aber immer auch verletzungsträchtig. Je besser der allgemeine Fitnesszustand und das skifahrerische Können, desto geringer die Gefahr, sich Verletzungen zuzuziehen. Trotzdem sollten nicht nur ungeübte, sondern auch erfahrene Skifahrer Skigymnastik betreiben – und das nicht nur während des Skiurlaubs, sondern regelmäßig auch schon im Vorfeld. Mit der Skigymnastik sollte schon einige Wochen vor dem Skiurlaub begonnen werden – am besten in einer Gruppe, die zum Durchhalten motiviert.
Die übungen lassen sich aber auch ganz leicht auch zu Hause durchführen. Wenn man während der Skigymnastik Musik hört, spornt das an und gibt gleichzeitig den Takt für die übungen vor.
Die Skigymnastik dient vor allem dazu, die Muskelgruppen zu kräftigen, die beim Skilaufen besonders stark belastet werden. Besonders beansprucht sind die Muskeln und Gelenke in den Beinen.
Am Anfang einer Trainingseinheit steht auch bei der Skigymnastik ein kleines Aufwärmprogramm, gefolgt von Dehnübungen, um Verletzungen vorzubeugen.
Damit man auf der Piste nicht aus der Puste kommt, ist Konditionstraining äußerst wichtig. Die Ausdauer trainiert man am besten durch lockeres Laufen oder Aerobic-Schritte.
Kraft und Koordination werden sinnvollerweise durch übungen trainiert, die direkten Bezug zum Skifahren haben. Bei dieser Gelegenheit können sogar Stürze simuliert werden, damit im Ernstfall gleich die richtigen Bewegungsabläufe ausgeführt werden. Die Simulation der Abfahrtshocke, einer eher ungewohnten Haltung, kräftigt Bein- und Rückenmuskulatur im notwendigen Maß. Weitere Technikübungen können sich auf das Wedelhüpfen, Sprünge, Langlaufschritte und den Schneepflug beziehen.
Die Skigymnastik sollte immer mit einer Entspannungsphase enden, in der die beanspruchten Muskelgruppen nochmals gedehnt werden.